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Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel
über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen: ... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! - Alles ist Geist.
[*]Mathilde Friederike
Karoline Ludendorff (geb. Spieß, in erster Ehe: Mathilde Dr. med. von Kemnitz,
1877-1966), deutsche Lehrerin, Ärztin und Philosophin, zweite Ehefrau Erich
Ludendorffs, begründete die völkische Bewegung der Deutschen Gotterkenntnis,
in: Triumph des Unsterblichkeitwillens, 1932, Ludendorffs Volkswarte-Verlag,
München, S. 389: „So wären wir denn durch diese Erinnerung an die
Gegenwartskunst zu einer ganz anderen Auswirkung des Wunsches zum Schönen
gekommen, von dem Schaffen zu dem Genießen des Schönen. Für den Menschen, der
das einzige Bewußtsein Gottes sein kann, für den der Wunsch zum Schönen eine
Offenbarung seines Wesens neben den anderen Wünschen der Genialität ist, ist
das bewußte Wahrnehmen, das >Genießen<, des Schönen ein
>Gottesdienst< im tiefsten Sinne dieses Wortes. Wenn schon der Anblick
all der unbewußt gestalteten Schönheit in der Natur zum >Gottesdienste<
werden kann, so noch in weit höherem Grade die Versenkung, in ein vom bewußten
Erleben gestaltetes Kunstwerk.“
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